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Reinkarnationstherapie& BeziehungsproblemeEin bevorzugtes Thema für Rückführungen ist die Bearbeitung von Beziehungsproblemen. Dies rührt einerseits daher, dass sie so verbreitet sind, andererseits ist die Reinkarnationstherapie auch hier sehr geeignet, weil eine karmische Problematik oft mit der Beziehung zwischen Menschen verbunden ist. In der Reinkarnationstherapie gehen wir zu den Ursachen der Beziehungsproblematik und bearbeiten sie, um die Altlasten zu sichten, zu bereinigen und daraus zu lernen. Natürlich ist es hierbei gleichgültig, ob es sich um eine Partnerschaft, um eine Arbeitsbeziehung oder eine Bekanntschaft handelt, die sich als problematisch erweist. Man ist ja mit (zumindest den meisten) Partnern, Freunden, Eltern und näheren Bekannten karmisch verbunden. Was natürlich heißt, dass die Geschichte dieser Beziehung sich über einen längeren Zeitraum erstreckt als dieses Leben; wir teilen oft schon viel mehr Erfahrungen miteinander als uns bewusst ist. Ein erfahrbarer Hinweis auf diese gemeinsame Geschichte kann ein sofortiges Gefühl von Bekanntheit sein, eine angenehme Vertrautheit schon beim Kennenlernen oder auch Ablehnung und Aggression, bevor man die Person überhaupt "richtig" kennt. Wir bekommen hier schon Informationen auf unbewusster Ebene über die Aura des Gegenübers, bevor wir überhaupt ein klares bewusstes Bild haben. Anziehung und Abstoßung sind gespeist von dem unbewussten Bild aus den Erfahrungen, die sich schon über viele Leben erstreckt haben können (mit dieser oder einer sehr ähnlichen Person). Mit manchen Menschen verbindet uns regelrecht ein gemeinsames Lernprogramm, das uns immer wieder zusammen inkarnieren lässt (sog. "Seelenpartner" - die nicht unbedingt Lebenspartner sein müssen!). So kommt es auch dazu, dass sich viele Probleme in einer Partnerschaft oder generell in einer Beziehung hartnäckig immer wiederholen und ein Muster erkennen lassen, aus dem man aber trotz dieses Bewusstseins nicht so leicht aussteigen kann. Die Reinkarnationstherapie lässt das Darunterliegende (d.h. die jetzt unbewusste Erfahrung mit der betreffenden Person) erkennen, unsere hinderliche Verstrickung mit ihr (und damit auch unsere Projektionen auf sie) auflösen. Förderlich für den Erhalt einer Beziehung ist es natürlich, wenn man gemeinsam an die Arbeit geht. Paartherapie in der Reinkarnationstherapie heißt, dass jeder Partner für sich alleine den therapeutischen Prozess vollzieht, da es verschiedene Leben sein können, die für den jeweiligen Partner wichtig gewesen sind und individuell, welche Schlüsse aus Erlebnissen gezogen wurden. Trotzdem kann es sehr gut sein, dass zum Teil "dieselben" Leben aufgesucht werden. Bei Beziehungen gibt es immer zwei Aspekte zu beachten: - die persönliche Geschichte der (zumeist) zwei Beteiligten über die Leben hinweg aber dann, eigentlich fast wichtiger, auch - die Resonanz für die Problematik, d.h. warum bin ich "an so jemanden geraten"? Was drückt die Beziehung aus? Was spiegelt der/die andere von meinen unbewußten Anteilen? So gesehen gibt es nicht viele Unterschiede in dem tieferen Umgang mit Fremdenergien, Krankheiten oder Beziehungsproblematiken - alles weist auf eine tiefere Ursache hin, die erkannt werden möchte. Alle Probleme scheinen Hinweise darauf zu sein, an uns weiter zu arbeiten, um uns von hinderlichen unbewußten Überzeugungen zu befreien. "Astrale Nabelschnur"In vielen Fällen von Beziehungsproblemen liegt eine Machtproblematik vor. Diese Beziehungen kennzeichnen sich durch eine hohe gegenseitige Abhängigkeit aus, bei der ein Machtgefälle mit einem stärkeren und einem schwächeren Part kennzeichnend ist. Zumeist sind diese Beziehungskonstellationen für den oder die Betroffene aus der Lebensgeschichte sehr bekannt, manchmal in wechselnden Rollen. Der scheinbar schwächere Part wird dominiert, kontrolliert, Grenzen werden überschritten. Machtkämpfe, Rechthaberei, Durchsetzung des eigenen Willens, Hass, Besitzergreifung und in dessen Zuge starke Eifersucht können Kennzeichen für eine solche Beziehung sein. Auch Beziehungen, die über ein "Helfersyndrom" leben, sind prädestiniert für diese Thematik. Die Problematik eines Partners kann bis hin zur Furcht vor dem Partner und zu körperlichen Symptomen reichen: Druck auf der Brust, Korsettgefühl, Atemnot, Magenbeschwerden, Verspannungen. Möchte ein Part die Trennung, ist diese oft schwer durchführbar. Entweder kann man sich nicht trennen oder nimmt dieses Beziehungsmuster mit in die nächste Beziehung. Man spricht hier auch von einer Verbindung durch eine "astrale Nabelschnur". Die Partner (gleichgültig, ob Lebenspartner, Freund/Freundin, Elternteil...) sind über das Solarplexus-Chakra verbunden und energetisch voneinander abhängig; die Beziehung ist geradezu symbiotisch. Wird diese Beziehung für einen Partner unbefriedigend, ist eine grundlegende Veränderung oder auch Beendigung dieser Beziehung oft sehr schwer, obwohl der/die Betreffende weiß, dass dies besser wäre. Bei Vorliegen dieser hartnäckigen Beziehungsdynamik, ist es fast unabdingbar, die karmische Geschichte und Funktion dieser Beziehung verstehen zu lernen, um diese "astrale Nabelschnur" durchtrennen zu können. Erst wenn das mittlerweile eher zerstörerisch gewordene Muster beendet wurde, kann man sich ansehen, ob man mit dem Partner eine Beziehung auf anderer, neugestalteter Grundlage gestalten kann oder möchte. Das Ziel ist also - wie bei jedem anderen Thema in der Reinkarnationstherapie - auch bei einer Beziehungsproblematik, über ein erhöhtes Bewusstsein wieder mehr Wahlfreiheit zu bekommen, um nicht in alten und einengenden Mustern stecken zu bleiben. Weitere Informationen unter Reinkarnationstherapie und Fragen und Antworten. Die oben beschriebene Machtthematik ist sehr gut beschrieben in "Ich kann doch ohne Dich nicht leben!" von Karin Brandl (Alchima Verlag, Augsburg 2001), die das Konzept des `Parasitismus´ von Dion Fortune (in ihrem Klassiker von 1930 "Selbstverteidigung mit PSI", Ansata Verlag, München 2000) ausbaute.
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