EsoPsych- Reinkarnationstherapie & Clearing

Das Trauma 

als Schlüssel in der

Reinkarnationstherapie

Reinkarnationstherapie fußt zunächst auf der Annahme, dass die Existenz einer Seele unabhängig von der des Körpers existiert. Wie der Name der Therapieform schon sagt, gehen Reinkarnationstherapeuten von der Tatsache der Reinkarnation aus, nämlich dass die Seele nach dem körperlichen Tod weiterlebt - vor der Verkörperung schon existiert hat und nach einem Tod auch wieder verkörpern kann. Die Verkörperungen - Inkarnationen - stellen Möglichkeiten dar, auf diese Weise in einem neuen Körper weiter Lernerfahrungen zu machen.

Weitergehend ist der Mensch nach Ansicht der Reinkarnationstherapie entscheidend durch traumatische - d.h. in hohem Maße die Psyche verletzende - Erfahrungen in früheren Leben geprägt. Die Verhaltensweisen, Einstellungen und gesamten Begleitumstände vor, während und nach solch einem früheren Trauma, das meist ein plötzlicher oder gewaltsamer Tod war, prägen sich stark ein. Alles, was hierzu geführt hat oder damit verbunden war, soll für die Zukunft unter allen Umständen vermieden werden. Das betrifft nicht nur die wahrgenommene Situation selbst, sondern auch das Denken und Fühlen.

Hierfür ein stark vereinfachtes Beispiel aus einem früheren Leben, jedoch ohne erklärende Vorgeschichte:

Wurde ich damals auf einem offenen Platz an helllichtem Tag von hinten ermordet, kann es sein, dass ich mich später auf offenen Plätze unwohl fühle und lieber in Innenräumen oder nachts draussen aufhalte. War es ein wunderschöner Tag, an dem ich mich rundum wohl fühlte, kann es sein, dass es mir jetzt unerklärlicherweise bedrohlich erscheint, wenn es mir gut geht. Wurde ich von meinem besten Freund erstochen, hege ich möglicherweise heute immer ein unerklärliches Misstrauen in engen  Freundschaften. Solche heute nicht mehr gültigen Verknüpfungen und groben Verallgemeinerungen aufzuheben, ist ein Teil der Reinkarnationstherapie.

Trauma und Karma

in Rückführungen

Ein anderer wichtiger Teil ist der, zu untersuchen, warum wir solch ein Trauma erleben mussten, d. h. eigentlich: verursacht haben. Dafür müssen die Verfehlungen aufgesucht werden, die zu einem solchen traumatischen Vorfall wie dem erwähnten geführt haben. Hier wirkt Karma - das Gesetz von Ursache und Wirkung. Die eigene Verantwortung an Ereignissen wird herausgearbeitet. Was hat man dazu beigetragen, dass dieses Ereignis stattfinden konnte? Auch kann ein starkes Schuldgefühl zur Verdrängung von Ereignissen und Teilen der Persönlichkeit in das Unbewusste, den sog. Schatten, führen und dann wiederum eine Art Selbstbestrafung verursachen (Blockaden, Schuldgefühle, Selbstwertproblematik etc.).

Abgespaltene Teile kehren jedoch wieder, da sie eben nur abgespalten, aber nicht aufgelöst sind oder integriert wurden und führen im Extrem bei ihrer Wiederkehr zu einem Trauma. Das heißt, wir erleiden dann durch Identifikation mit unseren damaligen Opfern, was wir anderen angetan haben. Jetzt ist unser Leiden gleichsam ein Appell, über den wir lernen können, die Anteile und Ereignisse, die abgespalten waren, zu integrieren und das neu gewonnene Wissen und unsere Fähigkeiten zum Wohl der anderen einzusetzen.

In den Rückführungen sieht man sich diese karmischen Verbindungen von Leid an und gewinnt dadurch eine umfassendere Sicht der Dinge. Durch unmittelbare Erfahrung wird das eigene Handeln und dessen Konsequenzen bewusst, das dann auf das karmische Gesetz ausgerichtet werden kann. Letzteres ist ein Ziel der menschlichen Entwicklung und kann durch das in der Therapie erfahrene Verständnis besser im Leben umgesetzt werden, weil es nun weniger abstrakt ist. Der Kreislauf kann durchbrochen werden, es wird nicht weiteres "negatives" Karma verursacht.

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